( Oh Happy Day - www.goto-blackandblue.de
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Oh happy day, oder doch nicht?

Merkwürdige Überschrift, nicht wahr? Aber lesen Sie bitte bis zum Ende:

Unsere Chorfreizeiten müssen immer rechtzeitig geplant und gebucht werden, da es einerseits viele Chöre gibt, die Platz suchen, und andererseits die "Locations" überschaubar sind. Dieses Jahr haben wir uns ein Hotel in Hitzacker ausgesucht und den Termin für das Wochenende in den Mai gelegt, zur Vorbereitung unseres Sommerkonzertes.
"Was fällt Ihnen denn so zu Hitzacker ein?" Spontan habe ich an die Elbe und die Hochwasser gedacht, die diesen Ort heimsuchten. Dann finden dort jährlich Musiktage statt; die Elbe ist der Grenzfluss zur ehemaligen DDR, und in der Nähe liegen Orte wie Gorleben oder auch Dömitz......da war doch was? Ja, und dann gibt es auch noch Geschichten von Zwergen im und am Elbufer. Also, sicher ein interessanter Ort mit hübschen alten Fachwerkbauten und einem hohen Elbufer, das über viele, viele Treppenstufen zu erklimmen ist. black and blue war für ein Wochenende hier zu Gast. Freitag, 18 Uhr, war Abendbrot angesagt; bis dahin sollten alle das Hotel erreicht haben. Es gab natürlich auch Brot zum Abendbrot, aber es war ein leckeres Buffet aufgebaut und da der Hunger groß war, wurde es ausgiebig genutzt. Und dann, ohne Übergang, begannen die Proben. Anschließend saßen wir noch in lustiger Runde innerhalb und außerhalb des Hotels zusammen bei Klönschnack, Wein und Bier; allerdings ohne Gesang. Oh happy day.... ja das war schon mal sehr gut. Dieses Lied haben wir auch geübt und es nicht so einfach zu singen, wie es scheint. Das "Oh" war in aller Munde und hat uns das ganze Wochenende über begleitet.vor dem Hotel

Dem Hotel gegenüber befindet sich der Kurpark. Wer wollte, konnte noch vor dem Frühstück eine kleine Wanderung barfuß, auf einem Weg mit unterschiedlichsten Materialien, machen und dann seine Füße im kalten Wasser mittels Storchenschritt entspannen. Kann nur empfohlen werden. Deshalb ist Hitzacker auch ein Kneippkurort geworden. Nach dem tollen Frühstück (wir hatten nur Halbpension gebucht und mussten ordentlich vorsorgen) wurde...gesungen. 

Ganz so verbissen sehen wir das alles nicht, es wird auch viel gelacht, aber es kommen doch so einige Stunden zusammen. Um 13 Uhr wurde der Nachmittag eingeläutet. Einige machten eine Radtour, andere eine Wanderung durch Hitzacker. Die meisten machten sich auf den Weg zum  knapp 1/2 Stunde entfernten Hafen, wo ein Schiff (Elise) auf uns wartete. Das Elbufer liegt recht hoch, aber da der Weg immer abwärts ging, war er doch recht gut zu gehen. Also, eine Hafenrundfahrt hätte sich nun wirklich nicht gelohnt. Dafür sollte uns die Elise hinaus auf die offene Elbe bringen, bei einer Wassertiefe von 1,50 m. Ahoi!

Wir fühlten uns nicht wie an der schönen blauen Donau, denn das Elbwasser ist eher braun; doch die einstündige Bootsfahrt war angenehm, der Käpt'n hatte einiges zu erzählen und es gab einen kleinen Imbiss. Auch zum Klönen war immer noch Zeit genug. Seekrank wurde keiner und im Anschluss wurde dann Hitzacker erkundet. Einen Dom wie in Ratzeburg gibt es nicht, aber eine sehenswerte St.-Johannis-Kirche, wo wir gern ein wenig singen wollten. Da aber in der Kirche gleichzeitig für ein Konzert geprobt wurde, blieb uns leider nicht viel Zeit dafür. Lokale und Cafe's gibt es in Hitzacker genug, also wurden sie auch genutzt. Mit einer Mischung aus Kaffee, Kuchen und Sahne im Bauch ging es dann auf den Rückweg, der  im Gegensatz zum Hinweg sein wahres Gesicht zeigte. Hohes Elbufer, Sie ahnen es, muss erstiegen werden. Ich habe die Treppenstufen nicht gezählt, aber...Pause?....niemals....keine Schwäche zeigen! Oben hängt man mehr oder weniger am Geländer oder auch in den Seilen: "Schaut mal, die herrliche Aussicht!"
Irgendwann sind dann alle im Hotel angekommen und nach dem wieder reichlichen Abendbrot wurde ......geprobt und gesungen.

Was wäre unser Chor auch ohne Musik? Nach unserer Probe begann dann der gemütliche Teil. Schnell wurden Tische zusammen gestellt und an dieser großen Tafel bei Wein und anderen Getränken wurde natürlich.... gesungen. Diesmal aber aus voller Kehle und mehrstimmig, ohne Noten, ohne Dirigent aber mit Gitarrenbegleitung.
Oh happy day...wenn auch ein wenig heiser.

Wer noch keine Kneipptour gemacht hatte, konnte es am Sonntag dann nachholen um wieder fit zu werden. Denn die Proben gehen weiter, bis in die Mittagsstunde. Wieder einmal haben wir ein anstrengendes aber auch schönes Wochenende erlebt. Es hat Spaß gemacht! Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Und das waren doch irgendwie: WIR ALLE.

Oh happy day...oder doch nicht?
Nun, wir haben für unser Sommerkonzert, das am 23.06. stattfindet, geprobt, und dieses Konzert sollte ein ganz besonderes werden, ein Abschiedskonzert für unsere Kirchenmusikerin und Chorleiterin Susanne van den Bos, die das Rentenalter erreicht hat und in den Ruhestand gehen möchte. Dies ist nun Ende Juni 2019 der Fall. Sie haben sicherlich die Stellenausschreibung und die Mitteilungen im Gemeindebrief zur Verabschiedung verfolgt. Allerdings wird zu unserer großen Freude der Chor black and blue noch bis Ende dieses Jahres weiter von Susanne geleitet und somit verschiebt sich das Abschiedskonzert auf den 2. Advent, unserem traditionellen Termin für unser Adventskonzert.

Am 30.06. um 10:00 findet der Abschiedsgottesdienst für unsere Kirchenmusikerin statt, black and blue wird den Gottesdienst begleiten. Am besten, Sie notieren sich die Termine und sind dann beim Gottesdienst und Abschiedskonzert dabei!

Oh happy day?
Wir freuen uns.........auf Sie!

PS: Bilder gibt es natürlich auch, die finden Sie hier.
Neuigkeiten und Informationen rund um unsere Kirchengemeinde gibt es unter kirche-tornesch.de

 

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